20. März 2018

Evangelische Pionierinnen von der Reformation bis heute


Die Ausstellung "Reformatorinnen. Seit 1517" wird am Dienstag, 20. März, ab 18 Uhr, in der Ludwigskirche Saarbrücken eröffnet. Rolle und Einfluss von Frauen auf die Evangelische Kirche von der Reformation bis heute werden anhand von ausgewählten Lebensläufen dargestellt.

Die Reformation war keine reine Männersache. Das bezeugt eine Ausstellung, die vom 20. März bis 6. April in der Ludwigskirche Saarbrücken zu besichtigen sein wird. Unter dem Titel „Reformatorinnen. Seit 1517“ werden Rolle und Einfluss von Frauen auf die Evangelische Kirche anhand von 17 ausgewählten Lebensläufen näher beleuchtet. Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 20. März, um 18 Uhr. Zur Einführung hält Prof. Dr. Joachim Conrad einen Vortrag zum Thema „Reformatorinnen von Katharina von Bora bis Ida Obenauer“. Dabei wird er auch eine evangelische Pionierin aus der Region vorstellen.

In der Ausstellung sind nicht nur Reformatorinnen im eigentlichen Sinne dabei wie Katharina Zell oder die Flugschriftenautorin Argula von Grumbach, sondern auch evangelische Reichsfürstinnen und Ehefrauen bekannter Reformatoren wie Katharina Luther, die ihre Partner tatkräftig unterstützten. Mit Ilse Härtner, einer der ersten ordinierten Pfarrerinnen Deutschlands, wird ein Bogen bis in die Gegenwart geschlagen.

Acht lebensgroße Holzfiguren ausgewählter Frauen und multimediale Features ergänzen die Ausstellungstafeln: Per QR-Code gelangt man zu einem Audio-Hörbuch, in dem fiktive Gespräche das Leben der Frauen greifbar machen. Der Begleit-Katalog mit Hörbuch ist zum Preis von 10 Euro in der Ludwigskirche erhältlich.

 Ausstellung „Reformatorinnen. Seit 1517.“
20. März bis 6. April 2018
Ludwigskirche, Am Ludwigsplatz, Saarbrücken
Geöffnet: dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr
Vernissage: Dienstag, 20. März, 18 Uhr





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