02. Juli 2021 - 19:00 Uhr

Lieder in Zeiten der Pest - Das Tagebuch des Samuel Pepys


Englische Musik des 17. Jahrhunderts

Lieder in Zeiten der Pest - London 1665
Samuel Pepys war königlicher Marinebeamter und Liebhaber von Musik, Frauen und gutem Wein. Vor allem aber war er ein scharfer Beobachter und eifriger Tagebuchschreiber. Ihm verdanken wir ungewöhnlich offene Einblicke in das bürgerliche Leben zur Zeit der Restauration. Pepys war auch Zeitzeuge einer der schlimmsten Katastrophen in London, der Großen Pest 1665, die zigtausende Todesopfer forderte.
Pepys’ Tagebuchnotizen während „The Great Plague“ beschreiben hautnah den Schrecken jener Monate während der tödlichen Epidemie, sie verraten aber auch eine ungebrochene Lebenslust und einen Hang zu hemmungslosen Vergnügungen angesichts des „schwarzen Todes“. Diese gegensätzlichen Gefühlswelten möchte ein Konzert mit Lesung vermitteln, das die Stiftung Historische Musik in Kooperation mit der Musikschule Homburg und der Evangelischen Kreuzkirche Herrensohr an insgesamt drei Terminen veranstaltet. Unter dem Titel „Ich habe noch nie so fröhlich gelebt – Samuel Pepys und die Große Pest von London“ liest Peter Tiefenbrunner aus den geheimen Tagebüchern und Kathrin Lorenzen (Sopran), Antonio Di Martino (Bassbariton) und Rainer Oster (Cembalo/Orgel) steuern altenglische Instrumentalmusik und Songs von John Dowland, Henry Lawes, Samuel Pepys u.a. bei.
Mit diesem musikalischen Abend beginnt die Stiftung Historische Musik eine kleine Reihe „Lieder in Zeiten der Pest“. Sie wird nach den Sommerferien fortgesetzt.
Die Termine:
Freitag, 25. Juni, 19 Uhr, Musikschule Homburg
Sonntag, 27. Juni, 19 Uhr, Kreuzkirche Herrensohr
Freitag, 2. Juli, 19 Uhr, Kreuzkirche Herrensohr
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Anmeldung für Herrensohr:
Email: mailto:hdluckhardt@gmail.com
Telefon: 06897 763983





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